|
#2
| ||||
| ||||
| 1 === Geschichte Druckansicht des Abschnitts Die bislang ältesten Siedlungen bzw. Siedlungsreste, die man auf dem Gebiet des heutigen Rumänien gefunden hat, stammen aus der Altsteinzeit. Die frühesten schriftlichen Überlieferungen gehen auf die Römer zurück. Dakien (Dazien), ein Gebiet zwischen Donau, Theiß und Karpatenbogen, wurde seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. von den Dakern besiedelt. Die Daker waren von ihrer Abstammung her mit den Thrakern verwandt und bildeten mehrere Stämme. Diese fanden erstmals Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. unter König Burebista zu einer Einheit. Erste kriegerische Auseinandersetzungen mit den Römern gab es bereits zur Zeit Kaiser Augustus. In mehreren Feldzügen von 101 bis 106 n. Chr. gelang es schließlich Kaiser Trajan, Dakien zu unterwerfen und zur römischen Provinz Dacia zu erklären. Um die Grenzen gegen Überfälle zu sichern, bauten die Römer u. a. eine große Mauer, die vom heutigen Hafen Konstanza am Schwarzen Meer durch die Region Dobrudscha bis zur Donau reichte. Trotz dieser Maßnahmen gelang es ihnen nicht, Dakien auf Dauer zu halten. 256 n. Chr. vertrieben die Goten die Römer aus den meisten Gebieten Dakiens. Schließlich gab 271 Kaiser Aurelian die Provinz vollständig auf. ================= 2 Die ältesten, ethnisch klar einzuordnenden Bewohner des heutigen Rumänien sind die Daker und Geten, die seit dem 1.Jh. v.Chr. unter BUREBISTA (60-44 v.Chr.) in einem Königreich organisiert waren. Nach den Dakerkriegen (101-102 und 105-106 n.Chr.) Kaiser TRAJANS wurde 106 die römische Provinz Dakien errichtet, die 270 von den Römern aufgegeben wurde. Teile der römischen Zivil-Bevölkerung dürften zurückgeblieben und mit den Dakern, die ihre Sprache annahmen, verschmolzen sein. In den folgenden Jahrhunderten wurde Rumänien von mehreren Völkerwellen aus dem O überzogen: im 3.Jh. von den Goten, im 4./5.Jh. von den Hunnen. Ihnen folgten die Gepiden (in Siebenbürgen schon seit dem 3.Jh., bis 567). Im 7.Jh. ließen sich Slawen nieder. Dann brachen turktatarische Reiternomaden ein: 6.-8.Jh. Awaren, 11.Jh. Petschenegen, 11.-13.Jh. Kumanen, ohne daß sich Staaten gebildet hätten. Im 9./10.Jh. wurde Siebenbürgen von den Ungarn erobert und der ungarischen Krone unterstellt. Zu den ersten Staatsbildungen kam es in der 1.Hälfte des 14.Jh. unter BASARAB I. in der Walachei ("Tara Romineasca") und unter BOGDAN (1359-65) in der Moldau ("Bogdania"). Beide waren anfangs durch die Ungarn (Beendung der Abhängigkeit: Walachei 1330, Moldau 1359), seit Ende des 14.Jh. durch die Ausbreitung des Osmanischen Reichs bedroht. Seit 1460 mußten die Walachei, seit 1513 die Moldau und seit 1541 Siebenbürgen die türkische Oberhoheit anerkennen. In der Türkenabwehr zeichneten sich besonders STEPHAN DER GROSSE (1457- 1504) von der Moldau und MICHAEL DER TAPFERE (1593-1601) von der Walachei aus, der für kurze Zeit alle von Rumänen bewohnten Gebiete unter seiner Herrschaft zusammenfassen konnte. Im 17.Jh. ernannte die Pforte aus den miteinander rivalisierenden einheimischen Bojarenfamilien die Fürsten (Wojewoden), unter denen VASILE LUPU (1634-53) für die Moldau, MATEI BASARAB (1632-54) und C. BRÎNCOVEANU (1688-1714) für die Walachei eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte herbeiführten. Seit 1711 (Moldau) und 1716 (Walachei) wurden die Fürstenthrone in Jassy und Bukarest an griechische Phanarioten vergeben, jedoch war trotz schlimmster Ausbeutung der unmittelbare türkische Einfluß nie so stark wie in den Ländern südlich der Donau. Trotz der Herausbildung eines rumänischen Nationalbewußtseins gingen in der Folgezeit weitere Gebiete verloren: 1718-39 gehörte die Kleine Walachei (Oltenien) bis zur Alt zu österreich, 1775 wurde der Nordteil der Moldau als Bukowina österreich, 1812 Bessarabien Rußland zugeschlagen. Der gescheiterte Aufstand (1821) der Hetärie unter A. YPSILANTI und T. VLADIMIRESCU veranlaßte die Pforte, wieder einheimische Fürsten einzusetzen, die durch den Frieden von Adrianopel ( 1829) unter russische Protektion gestellt wurden. Das von der russischen Besatzungsmacht erlassene "Règlement organique" von 1831/32 bildete die erste Verfassung. Die liberale Bewegung 1848/49 wurde von russischen Truppen niedergeworfen. Durch den Pariser Frieden von 1856 wurde die russische Schutzherrschaft beendet, die osmanische Oberhoheit blieb jedoch bestehen; die Fürstentümer wurden unter das Protektorat der Signatarmächte des Pariser Friedens gestellt.
__________________ "Love has nothing to do with what you are expecting to get, it's what you are expected to give -- which is everything." |
|
#3
| ||||
| ||||
|
__________________ "Love has nothing to do with what you are expecting to get, it's what you are expected to give -- which is everything." |
|
#4
| ||||
| ||||
|
__________________ "Love has nothing to do with what you are expecting to get, it's what you are expected to give -- which is everything." |
|
#5
| |||
| |||
| Citat:
Und was wollten Sie mit alldem Zitat sagen? Welcher war ihr Zweck? ...Keine Lust und Zeit um die ganze Geschichte zu lesen, also kurz gesagt, welcher war der Kern Ihrer Aussagung bitte? |
|
#6
| ||||
| ||||
| Citat:
weil über Rumänien sowie uber Moldaweine im Westen kennt man sehr wenig und wenige.
__________________ "Love has nothing to do with what you are expecting to get, it's what you are expected to give -- which is everything." |
|
#7
| |||
| |||
| Ich kann nur hoffen, dass zu mindest ein Paar deutschsprachigen Menschen diese Seite besuchen werden, :lol: weill sonst bringts es wirklich nicht viel Sinn !!
__________________ nish un fel de nanu Gheorghi... |
|
#8
| |||
| |||
| Citat:
Es tut mir leid aber wenn es vielleicht etwas reicher waere oder was mehr als nur prostituirte moldauische Maedels im Ausland und Korruption im Innenland anbieten koennte dann wuerde man sich vielleicht ueber die Geschichte dessen mehr interessieren. Die Wahrheit ist: die Turisten interessieren sich fur dieses Land nicht! Was koennte sie denn anziehen? Die Preise wie im Mitteleuropa, das Visum ( man faehrt lieber nach Rumaenien da braucht man kein Visum als Eoropaeer!) Na sagen sie mir bitte was ist dort denn so interessant?! Selbst wenn es ein agrarisches Land ist - gibt s da ueberhaupt kein Agroturismus! Na ja, das war nur meine Meinung. Tut mir wirklich leid, ich bin entaeuscht |
|
#9
| |||
| |||
| Das Agroturismus wird schon irgendwann kommen, das wird so oder so passiren.
__________________ nish un fel de nanu Gheorghi... |
|
#10
| |||
| |||
| Citat:
Es kommt vielleicht nach 20 Jahren, wenn der liebe Gott will. So wie die Situation in Moldawien im Moment ist, bin ich mir da nicht so sicher. Allerdings, wer weiss? .... Ich hoffe nur Sie haben recht! |